Wandern und Yoga Mai 2021

Yoga, Meditation und Bergwandern

Das Erlernen und Üben von Yoga wird in vielen Yoga-Schriften mit dem Weg in die Berge, mit Aufstieg, Gipfelerfahrung und Rückkehr in Verbindung gebracht. Die inneren Erfahrungen und Anregungen ergänzen sich.

Unser nächstes Angebot ist ein Yoga-Retreat auf der schwäbischen Alb mit leichten Bergwanderungen und Yogaeinheiten und Meditation. Lesen Sie hier mehr dazu.

Coronavirus-Thematik

Die in 2020 und 2021 getroffenen Beschränkungsmaßnahmen anlässlich des Coronavirus haben nicht nur äußere Auswirkungen, d.h. Auswirkungen im materiellen Geschehen wie Ausgehverbote und Geschäftsschließungen, sondern auch seelische und geistige Auswirkungen für die Bevölkerung und das Zusammenleben. Die Auswirkungen im äußeren Geschehen lassen sich in der Zukunft langfristig evtl. noch beheben.  Um Folgen, die im Seelischen, im Beziehungs- und Gemeinschaftsleben stattfinden, lindern oder beheben zu können, braucht es die Bemühung, sie zunächst in ihrer Tiefe zu erkennen und richtig zuzuordnen.

Stärkung des Immunsystems und die Rolle des Bewusstseins

Da Yoga eine ganzheitliche Gesundheit und Entwicklung des Menschen anstrebt, wollen wir in dieser Zeit nicht nur die Ausführung von den Körperübungen zur Stärkung des Immunsystems empfehlen.

Darüber hinaus – und das kommt uns derzeit wesentlicher vor – möchten wir auf eine Stärkung des Immunsystems durch Arbeiten an einer soliden Gesamtkonstitution hinweisen. Aus einer ganzheitlichen Sicht stärkt sich das Immunsystem nicht nur dadurch, dass es sich durch Kontakt mit der Außenwelt mit immer neuen Krankheitserregern konfrontieren muss.
Wie man Gesundheit aus einem ganzheitlichen Forschungsansatz heraus betrachten kann, beschreibt der Geisteswissenschaftler Heinz Grill in einem Artikel zur Corona-Situation: Die beste Immunantwort.

Immunkompetenz und Medienkompetenz wirken zusammen

Das Immunsystem stärkt sich auch dadurch, dass das Bewusstsein aktiv mitbekommt, welche Informationen es aufnimmt und welche Fremdabsichten dabei mitschwingen. Das Bewusstsein möchte herausfiltern, wie freilassend eine Information in der Tiefe wirklich ist oder im Gegensatz dazu wie manipulativ uns eine Information entgegenkommt.
Das erfordert eine Auseinandersetzung mit verschiedenen Quellen, Ansichten und Sachinformationen. Dafür schlagen wir folgende Informationsquelle vor. Auf der Internetseite von Swiss Policy Research, einem schweizer Medien-Forschungsprojekt finden Sie Fakten zur Situation, die seit März 2020 in Abständen aktualisiert und ergänzt werden. Dort kommen u.a. Ärzte bzw. Wissenschaftler anderer Fachbereiche zu Wort. Zahlreiche Studien zur Behandlung und zur Letalität von Covid-19, zu post-akutem Covid-19, zur Wirksamkeit der Maskenpflicht, zu Covid-19 bei Kindern, zu Impfstoffen/Impfungen und zu weiteren wichtigen Fragen werden behandelt bzw. verlinkt.

Der fehlende Diskurs und zunehmende Spannungen in der Gesellschaft

Wie viele Wissenschaftler sich in den vergangenen Monaten zum Thema geäußert hatten, lässt sich leider in vielen Medien gar nicht nachvollziehen. Der gesellschaftliche Diskurs scheint unterbunden. Gerade Maßnahmen der Bundesregierung hinterfragende Stimmen werden rasch aus der öffentlichen Wahrnehmung eliminiert oder aber werden in manchen Presseorganen verzerrt dargestellt.

Ein Beispiel für das Zuwortkommen zahlreicher Wissenschaftler stellt der Artikel des Online-Magazins RUBIKON vom April 2020 dar: 120 Expertenstimmen zu Corona.
Zwei Stimmen daraus:
„Zunächst möchte ich sagen, dass ich in 30 Jahren der öffentlichen Gesundheitsmedizin noch nie so etwas gesehen habe, nicht einmal annähernd so etwas. Ich spreche nicht von der Pandemie, denn ich habe 30 davon gesehen, jedes Jahr eine. Sie heißt Influenza. Und andere Atemwegsviren, wir wissen nicht immer, was sie sind. Aber ich habe diese Reaktion noch nie gesehen, und ich versuche zu verstehen, warum. (…) Druck, der auf die Ärzte des öffentlichen Gesundheitswesens und die Verantwortlichen des öffentlichen Gesundheitswesens ausgeübt wird. Und dieser Druck kommt von verschiedenen Seiten. Der erste Ort, von dem er kam, war der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), als er sagte: ‚Dies ist eine ernste Bedrohung und ein Staatsfeind Nummer eins‘, ich habe noch nie gehört, dass ein Generaldirektor der WHO solche Ausdrücke verwendet“ (80).
Professor Dr. Joel Kettner, Universität von Manitoba, Kanada

„Wie funktioniert die Diskreditierung und Desinformation? (…) Strategie 1: Die betroffenen Personen werden in abschätziger Weise vorgestellt (…) 2: Es werden Wörter um das Begriffsfeld ‚Lügen‘ verwendet (…) 3: Argumente werden nicht konkret genannt, sondern nur angedeutet und bewertet (…) 4: In der angeblichen Widerrede werden nur Blickwinkel oder sogar Bestätigungen gebracht (…) 5: Widersprüchliche oder seltsame Aussagen der Mainstream-Meinung bleiben unbeleuchtet (…) 6: Es werden Argumente pro Regierungslinie gebracht, die — wörtlich — nichtssagend sind (…) 7: Aussagen der betroffenen Person werden falsch oder gar nicht wiedergegeben (…) Wohl aber sehe ich als Sprachwissenschaftler, dass es Filter und Diskursmuster von Journalisten wie Lobbyisten gibt, die für die Diskussion wenig hilfreich sind, denn sie verdecken den Blick auf Argumente“ (63).
Professor Dr. Joachim Grzega, Sprachwissenschaftler

Ein zweites Beispiel für die Anregung von Diskurs zum Umgang mit dem Coronavirus stellt das Positionspapier dar, welches Ende Oktober 2020 von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Prof. Hendrik Streeck, Direktor des Instituts für Virologie der Universität Bonn, Prof. Jonas Schmidt-Chanasit Leiter der Abteilung Arbovirologie am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg mit Unterstützung zahlreicher Berufsverbände deutscher Fachärzte erstellt worden ist.  Das Positionspapier bzw. die darin enthaltenen Thesen beschreiben aus medizinischer Sicht, wie ein zukünftiger und längerfristiger Umgang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 möglich sein kann. Diese gemeinsame Position von Wissenschaft und Ärzteschaft erläutert in Kürze, wie nach ihrer Einschätzung eine freiheitlich demokratische Grundordnung gewahrt bleiben kann. Das Positionspapier ist zu finden auf der Internetseite der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.

Die Notwendigkeit einer vollkommenden Freiwilligkeit, was Impfung anbelangt

Die Wissens- und Informationssituation rund um das Thema Impfen sind nach wie vor unbefriedigend. Es besteht die Gefahr, dass das Impfen zu Corona die Gesellschaft weiterhin polarisiert bzw. sich die Gesellschaft über das Impfen weiterhin entzweit.

Folgende Videos möchten zu Information und eigenständiger Auseinandersetzung beitragen:

Kai Stuht im Gespräch mit Prof. Sucharit Bhakdi (April 2021): https://www.youtube.com/watch?v=U9cSWK4FR48

Stephan Wunderlich im Gespräch mit Heinz Grill (25.1.2021): https://stw-verlag.de/impfschaeden-haltung/

Stephan Wunderlich im Gespräch mit Dr. Jens Edrich (14.5.2021): https://stw-verlag.de/impfpflicht-bewusstsein/

Stephan Wunderlich im Gespräch mit Dr. Jens Edrich (17.3.2021): https://stw-verlag.de/anthroposophischer-arzt-impfung/

Die Ordnung der Seelenkräfte im Yoga, Broschüre von Bernd Klane

Die Ordnung der Seelenkräfte im Yoga

Die Wirkung des schöpferischen Denkens auf Innenwelt und Umwelt

Broschüre von Bernd Klane

In unserer Zeit wird uns Erwachsenen vielfach nahegelegt, man müsse sein Lebensgleichgewicht zwischen Intellekt und seinen Emotionen finden. Meist ist es das Berufsleben, das uns intellektuell fordert, während wir dann im Privatleben oder in der Freizeit das Gefühl wieder aufleben lassen möchten.

Aber ist das Innenleben des Mensch tatsächlich nur auf seinen Intellekt und seine Gefühle reduzierbar? Was wissen wir selber über das glückliche Zusammenspiel unserer Bewusstseinskräfte Denken, Fühlen und Willen? Wie erkennt man seinen ureigenen Lebenswillen inmitten der vielen Beeinflussungen von außen? Aus der Sicht eines zeitgemäßen Yoga erwachsen durch die Klärung und Schulung der drei Bewusstseinskräfte weitreichende Möglichkeiten für die selbstbestimmte Lebensgestaltung sowie für das Verständnis von Mitmenschen und Umwelt.

Die vorliegende Broschüre gibt eine lebensnahe Einführung zu den Bewusstseinskräften Denken, Fühlen und Willen und verdeutlicht deren Zusammenspiel konkret anhand der Ausführung einer Yogastellung und einer Meditationsübung.
Das in den Übungen Erfahrbare wird in einem weiteren Kapitel auf die Entwicklung eines neuen Ansatzes in der Umweltethik übertragen. Dieser kann aus dem gegenwärtigen Dilemma von Naturnutzung und Umweltzerstörung herausführen.

Aus dem Inhalt :

1. Lässt sich unser Verhalten durch das Zusammenspiel von Gefühl und Verstand erklären?
Beispiele aus dem täglichen Handeln – Die Bedeutung des eigenen Willen und das svādharma der Bhagavadgitā

2. Die Unterscheidung der Seelenkräfte in der Yoga-Übungspraxis
Der förderliche Aufbau von Spannkraft in vīrabhadrāsana – Die Erweiterung der āsana durch einen seelischen Inhalt (Imagination) – Die Imagination eines geistigen Ideals und die innere Freiheit – Die Unterscheidung von Affirmation, Suggestion und Imagination anhand der Übungsweise – Die Imagination führt zu innerer Erkenntnis

3. Eine Seelenübung anhand einer Pflanzenbetrachtung
Die Entwicklung von Konzentration bei der Betrachtung einer Weizenpflanze – Die Erkenntnisbildung zu Ätherkräften (prāna) durch Meditationsübungen – Das schöpferische Denken schafft Raum für wahrheitsvolle Empfindungen, diese wirken ordnend und befeuernd auf den Willen – Erkennen und Überschreiten der Paradigmen von Kirche und materialistischer Wissenschaft

4. Gedanken zur Entwicklung von Umweltethik
Unser Umgang mit der Welt : Benützen oder/und Schützen? – Unterwanderung von Bemühungen zu Nachhaltigkeit durch Profitwillen – Schöpferische Gedankenbildung formt den Willen des Menschen zu tiefgehender Naturverbundenheit – Die Naturreiche zusammenführen, nicht trennen – Ein Beispiel anhand einer ökologischen Waldnutzung

Broschüre mit Abbildungen, 64 Seiten
Titel : „Die Ordnung der Seelenkräfte im Yoga“
Autor : Bernd Klane
ISBN 978–3-00-059319-2 erschienen im Selbstverlag 2018
Preis : Euro 10,- inkl. Versand

Zu beziehen bei:
Bernd Klane, Alte Landstraße 7, 72459 Albstadt
Tel. 07435-2979997
info@yoga-albstadt-balingen.de

Die Rückschau des Tages, Bewusstseinsübung

Die Rückschau des Tages

Bewusstseinsübungen sind für den Erwachsenen sehr empfehlenswert. So wie der Körper eine ausgewogene und regelmäßige Ernährung benötigt, so ist das Bewusstsein auf eine regelmäßige Erbauung angewiesen.

Eine einfache, für jeden Erwachsenen geeignete Bewusstseinsübung besteht in der Rückschau des Tages. Wie der Name schon aussagt, ist der Gegenstand der Übung der jeweilige Tag mit seinen Ereignissen.

Ablauf der Übung

Die Übung ist insbesondere für den Abend geeignet. Sitzen Sie für einen Zeitraum von zwischen 5 bis 15 Minuten möglichst aufrecht. Das aufrechte Sitzen gewährt größtmögliche Wachheit. Ob Sie während der Übung die Augen offen oder geschlossen halten, hängt davon ab, wie Sie sich leichter auf die Rückschau konzentrieren können.

Stellen Sie sich nun den Tag rückwärts vor, vom Abend bis zum Morgen. Erinnern Sie z.B. eine Besprechung am Arbeitsplatz, an welcher Sie am Nachmittag teilgenommen hatten. Erinnern Sie die Besprechung von deren Beginn bis zu ihrem Ende. Gehen Sie im Anschluss im Tagesverlauf zum nächst früheren Ereignis zurück,z.B. zur Mittagspause mit gemeinschaftlicher Mahlzeit.

Erinnern Sie die jeweilige Szene möglichst detailliert und unverfälscht. Lassen Sie z.B. das gemeinsame Mittagsmahl wie einen Film vor sich ablaufen. Erinnern Sie die Mahlzeit selbst, die anwesenden Personen und den Gesprächsverlauf möglichst präzise. Achten Sie auch auf Details wie z.B. auf das Aussehen der Anwesenden.

So können Sie die Ereignisse des Tages bis zum Morgen zurückverfolgen.

Wenn Sie bemerken, dass Sie abgeschweift sind, kehren Sie einfach zu der Übung zurück bzw. zu den nächst früheren Ereignissen des Tages.

Wenn Sie mit Bewusstseinsübungen neu beginnen, sollten Sie Situationen überspringen, welche noch in der Erinnerung starke Emotionen in Ihnen auslösen. Mit einiger Übung bleiben Sie nicht mehr an Erinnerungen hängen, welche z.B. Emotionen in Ihnen auslösen, sondern können diese zunehmend wie ein neutraler Beobachter betrachten.

Je nach Gründlichkeit der Erinnerungen bzw. je nach Tagesereignissen kann die Rückschau wenige Minuten bis 15 oder gar 20 Minuten in Anspruch nehmen.

Auswirkungen der Übung

Diese Bewusstseinsübung bietet bemerkenswerte Vorzüge, von denen nur einige hier genannt sind.

Der Übende findet leichter in den Schlaf. Eine Rückschau des vergangenen Tages bedeutet auch ein bewussteres Verarbeiten der Tagesereignisse. Die Übung wirkt sehr ordnend auf das Bewusstsein, was zu einer Regeneration der Nerven beiträgt. Die hergestellte Ordnung im Bewusstsein nimmt der Mensch mit in die Nacht hinein.

Mit einiger Übung und Ausdauer werden Sie auf weitere Vorzüge aufmerksam: Sie werden bemerken, dass der darauffolgende Tag mit vergleichsweise mehr Klarheit und Ordnung begonnen werden kann. Das Wahrnehmungsvermögen nimmt zu. Fehlende Erinnerungen in der Rückschau werden Sie in Zukunft aufmerksamer beobachten lassen. Es stellen sich immer mehr Empfindungen zu Situationen ein, welche im Alltagsgeschehen oftmals nicht sofort zugänglich sind bzw. leicht untergehen. Die Fähigkeit, eine Situation tatsächlich zu erinnern und nicht hinein zu interpretieren, nimmt zu. Damit wird die Wahrnehmung zum Gegenüber insgesamt objektiver. Der Mensch erlebt dann mehr das Sein des Gegenübers, und davon getrennt eigene evtl. schnellfertige Meinungen, unangemessene Erwartungen u.a., welche er oftmals unbewusst an das Gegenüber hat, oder umgekehrt der andere an ihn selber stellt. Auch ein verbessertes Orientierungsvermögen stellt sich ein, z.B. sich in einer unbekannten Umgebung leichter zurechtzufinden. Kleine schöne Begebenheiten wie Naturschauspiele werden leichter wieder wachgerufen bzw. bekommen mehr Raum. Z.B. wird man in der Rückschau das singende, sirrende Vorüberfliegen mehrerer Schwäne wachrufen, welches im Tages- und Wochengeschehen schnell einmal untergegangen wäre.

Durch das Rückerinnern des Tagesgeschehens vermehrt sich insgesamt ein wertschätzendes Fühlen im Menschen. Auch nimmt ein Unterscheidungsvermögen in Hinblick auf Wesentliches und Unwesentliches im Leben ganz allgemein zu.

Meditationskurs – Sinn für Wahrheit

Meditationskurs – Sinn für Wahrheit

Außer den fünf Sinnen (Sehen, Hören, usw.) besitzt der Mensch auch unscheinbarere Sinne, die ihm eine lebendige Vorstellung von seinem Umfeld ermöglichen. Dazu werden der Sinn für Wahrheit und der Sinn für die eigene Individualität gezählt. Diese Sinne brauchen zur Erhaltung und Entwicklung geeignete Pflege.

Durch diese Pflege erweitert der Mensch sein Weltbild auf objektive Weise und festigt seinen individuellen Stand im Leben. Darin liegt ein zeitloses Kernmotiv des Yoga.

Sie erlernen in diesem Kurs Konzentrations- und Meditationsübungen, die nicht nur Ruhe und Einkehr nach einem turbulenten Tag schenken, sondern nach und nach den Sinn für die Wahrheit der Mitmenschen und der Umwelt stärken. Diese Fähigkeit wird zum wertvollen Begleiter für eine freie Lebensgestaltung.

Eingangs werden wir einfachere Yogaāsana, die für jeden geeignet sind, üben. Im zweiten Teil der Stunde führen wir Meditationen anhand von Naturbetrachtungen und ausgesuchten Textstellen aus.